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LRS-ADS Beratung

Hallo, mein Name ist Hans-Jörg Hirt.

Meine Frau Anneliese und ich sind Eltern eines LRS-Kindes und haben die vergangenen Jahre wie viele Betroffene ein äußerst stressiges Familienleben geführt.

Es kam der Tag, an dem wir nicht mehr glauben wollten, dass mit den Augen und den Ohren unseres Kindes „alles gut“ ist, obwohl alle klassischen Seh- und Hörteste nach unserem damaligen Wissen genau dies ausgesagt haben.

Als Augenoptikermeister, Optometrist und Hörgeräteakustiker lernt man in Deutschland, dass Kinder in die Hände erfahrener Ärzte gehören, obwohl wir rechtlich mit Kindern arbeiten dürfen. Daher gibt es nur wenige Kollegen, die wie wir den Mut haben, zugunsten betroffener Kinder Verantwortung zu tragen.

Seit 2000 lernen wir immer weiter und mehr, wie die Enwicklungsprozesse des Visualsystems, der Körpermotorik und der auditiven Wahrnehmung verlaufen. Und wir haben erkannt, dass viele Fachärzte ihren medizinischen Auftrag sehr gut erfüllen - bezogen auf die Gesundheit des zu diagnostizierenden Sinnesorgans.

Schnell lernt man aber in entsprechenden Seminaren, dass auch gesunde Sinnesorgane schlecht miteinander kommunizieren oder sich in ihrem Entwicklungsprozess Lern/-Softwarefehler innerhalb der multifaktoriellen Sinnesverarbeitung eingeschlichen haben.

Und diese werden vom somatischen Facharzt oft übersehen, da er keinen medizinischen Auftrag hat. Er ist ja für die Gesundheit verantwortlich - nicht dafür, wie Kinder ihre Sinnesreize verarbeiten.

Also gilt aus unserer Sicht: Der Arzt ist dringend nötig für die Gesundheit - betroffene Kinder jedoch müssen von jemandem getestet werden, der über den Tellerrand möglichst viele Sinnesorgane gleichzeitig in den Testablauf einbezieht.

Das Zusammenspiel der Sinne.

Unsere Wahrnehmung bestimmt unser Verhalten.

Eltern vertrauen darauf, dass durch Genetik, Instinkt und die biologisch angelegten Reflexe ihr Kind automatisch durch Beobachtung, den Erfahrungen und durch ihre Erziehung lernt, welche Wahrnehmung „normal“ ist.

Haben Kinder keine „normale“ Wahrnehmung, decodieren sie das Signal eines Senders anders, als dieser das erwartet und reagiert so „auffällig“.

Besonders die intelligenten Kinder fühlen, dass die Erwartungshaltung eines Lehrers oder Freundes nicht erfüllt wurde. Also geben sie sich doppelt Mühe

…leider oft in die falsche Richtung.

Jungs, die genetisch bedingt eine höhere Aggressions- und Wettbewerbsbereitschaft haben, reagieren mit Aggression/Frustration, wenn sie trotz hohem Aufwand signalisiert bekommen: „Das war nix“. Mädchen leiden oft leiser und unauffälliger.

 

Oft zeigen sich folgende Symptome:

Kopf- und Bauchschmerzen
(Überlastung des Visualsystems)
Träumerei/depressives Verhalten
Unkonzentriertes Verhalten
Lese-Unlust und Krakelschrift
Hyperaktivität und/oder Aggression
Mangelndes Sprachverständnis
Geringe Aufnahmefähigkeit
u.v.m.

Wohlgemerkt sind dies Symptome. Deren Ursache zu finden ist praktisch sehr schwer durchzuführen, da betroffene Kinder durch ihre andere Wahrnehmung von Sinnesreizen in ihrer eigenen Welt leben, die nur sie richtig verstehen.

Ergo-Therapeuten, Psychologen, Logopäden, Motopäden etc. verfügen über standardisierte Teste, die oft ergeben, dass betroffene Kinder keine Normwerte für auditive wie visuelle Wahrnehmung erreichen.

Entsprechend geben sie den Eltern die Empfehlung, Fachärzte einzuschalten:

Der Augenarzt prüft Krankheit, Fehlsichtigkeit und Bewegungsfähigkeit des Augenpaars.
Der Ohrenarzt prüft, ob das Kind gut hört und/oder chronische Krankheiten vorliegen.
Der Neurobiologe prüft, ob die Reize des Organs an die richtige Stelle im Gehirn geleitet werden.

Oft jedoch diagnostizieren Fachärzte bei LRS- oder AD(H)S-Kids keine Krankheiten, die zu behandeln wären. Das Organ Auge und Ohr sind biologisch kerngesund.

Es bleibt jedoch der Verdacht, dass sich hier „etwas versteckt“. Etwas, dass der Arzt nicht findet, weil das Kind ja offensichtlich Probleme mit seiner Wahrnehmung, seiner Augen und Ohren hat.

Und für diese weiteren wichtigen Teste zur zentralen Verarbeitung fehlt den niedergelassenen Ärzten die nötige Zeit, die in unserem Gesundheitssystem nicht ausreichend honoriert wird.

Darauf haben wir uns spezialisiert. Wir suchen keine Krankheiten. Wir gehen davon aus, dass dies bereits durch Fachärzte geprüft wurde. Wir prüfen, wie das kindliche Gehirn visuelle und auditive Signale zentral verarbeitet. (Zentrale Verarbeitung = Software des Gehirns)

Hat das Gehirn in der Entwicklung seines Sehens (3 Monate bis 7 Jahre) oder der auditiven Verarbeitung (bis 24 Monate) eine falsche Erfahrung gemacht, arbeitet es mit einer fehlerhaften „Software“.

So steuert das autonome Nervensystem organisch völlig gesunde Augen und Ohren mit einer Software, die an mehreren stellen falsche Interpretationen liefert, und so das (Para)sympatische Gleichgewicht zerstört. Wir suchen diese „Programmierfehler“ und können dem Kind Wege zeigen, sein auditives wie visuelles Programm umzuschreiben.

Damit hat es eine leichtere Basis, seine Therapien – die Beseitigung ihrer Lerndefizite – erfolgreich durchzuführen. Daher suchen wir den Kontakt zu Therapeuten, Ärzten und Psychologen, um unseren Kunden Ratschläge geben zu können, welche der möglichen Disziplinen für ihr Kind sinnvoll sein könnte.

Mehr über unsere Teste:

Gefahren: Wir haben uns auf Kinderberatungen spezialisiert, weil wir den Kindern, ihrem sozialen Umfeld und Ihren Therapeuten helfen wollen. Keinesfalls werden wir etwas tun, was einem Kind schaden wird. Wir sind nicht nur im Nutzen der Teste geschult, sondern wissen auch um das Gefahrenpotential in der Anwendung.

Speziell die MKH wird von vielen Kollegen so durchgeführt, dass sie bei latent schielenden Kindern Risiken wie das noch stärkere abdriften des Augenpaars in Schielstellungen in Kauf nehmen (das entspricht auch leider der Lehrmeinung dieser Methode).

Niemals werden wir eine Brille vorschlagen, von der eine solche Gefahr ausgehen wird.



Hilfreiche Links:

Hier einige hilfreiche Links zu den entsprechenden Theorien mit der kritischen Anmerkung, dass jede Methode glaubt, sie sei das „Ei des Columbus“. Dem ist sicher nicht so!

Tatsache ist, dass nur viele kleine interdisziplinäre Schritte einen großen Schritt für ein betroffenes Kind ergeben. Sofortige große Einzelschritte sind Ausnahmen.

www.ivbv.de Dies ist eine sehr gute Informationsseite für Eltern und Interessierte über die Winkelfehlsichtigkeit. Leider hat sich im Chat die Situation zugespitzt, dass Fragen interessierter Eltern von „Freund und Feind“ der Methode zum Teil auf unterstem Niveau beantwortet werden. Wir wenden (und erkennen) alle Methoden an, und können Ihnen Ihre Fragen sicher objektiver beantworten als diese wenigen „Hardliner mit Scheuklappen“.

www.legasthenie-info.de und www.legasthenie.de bieten ebenfalls gute Elterninformationen.

 

 

Unter dem Suchwort „Funktionaloptometrie“ und www.blicklabor.de finden Sie weitere informative Seiten von Kollegen und der Uni-Freiburg über die Automatisierung des Vergenzsystems. Wir wenden diese Theorien an.



www.meditech.de bietet eine sehr gute allgemeine Elterinformationen über die zentrale Verarbeitung auditiver und visueller Reize und der multifaktoriellen Zusammenhänge bei Teilleistungsstörungen von Kindern und Jugendlichen. Das Warnke Verfahren haben wir integriert.