Ihr direkter Draht in unsere Filialen:

Eberstadt Augenoptik
Tel. 06151 – 59 47 71

Praxis für Ergotherapie
Tel. 06151 – 59 66 65


 


Erklärung an Ärzte und Therapeuten

Sie sind Arzt, Psychologe oder Therapeut ?

Herzlich willkommen auf unserer Homepage.

Gerne suchen wir den Dialog mit Ihnen, denn nur durch interdiszipläre Zusammenarbeit kann man betroffenen Kindern helfen. Es gibt genügend Gründe, warum Visualtraining und/oder Prismenbrille alleine nicht zum 100%igen Erfolg führen und aus unserer Sicht Zusammenarbeit sehr wichtig ist.

Sehen wir noch große auditive Blockaden, arbeiten wir gerne mit Logopäden Hand ind Hand, sehen wir große motorische Auffälligkeiten ist es logisch, dass wir den Eltern die Diagnostik durch Ergotherapeuten nahelegen. In beiden Fällen natürlich mit Rücksprache des behandelnden Arztes.

Sehen wir Hinweise, dass ein Kind überprotegiert wird, da Eltern eigene traumatische Kindheitserlebnisse keinesfalls an ihre nachfolgende Generation weitergeben wollen, empfehlen wir ebenso den Gang zum Psychologen/Psychotherapeuten wie bei einem Partnerkonflikt, der auf den Rücken der Kinder ausgetragen wird.

Damit Sie sehen, wie wir arbeiten, können Sie gerne mit einem Kind aus Ihrer Praxis zu uns kommen, bei dem Sie spüren, dass mit dem Augen etwas nicht stimmt (sehr auffälliger DTVP2, Blicksaccaden etc)t. Dieser Besuch wird nicht berechnet. Er dient dem gegenseitigen Kennenlernen.

Hier rede ich dann im Beisein der Eltern etwas offener ...also kommen Sie bitte mit einem Kind mit hoher Frustrationstoleranz, dass es verträgt, wenn man über die bestehende Problematik kommuniziert.

Sind Sie Augenarzt, versichere ich Ihnen, dass wir keine schielenden Kinder produzieren, da wir Prismenbrillen nur an Kinder abgeben, die keine Anzeichen von Strabismus oder latentem Schielen zeigen. Meistens finden wir "Höhe" 1,5 - 3 cm/m.

Das sind Kinder, die beim Lesen und Rechnen aus der Zeile springen, Noten schlecht lesen können und ein völlig chaotisches Schulheft führen. ...und oft Kopfschmerzen haben.

Die Korrektur von 3 cm/m /Höhe hat noch nie zum Schielen geführt......oder ? Es sind doch die fürchterlichen Glasbausteine mit 15 oder 20 cm/m Eso , die eine spätere Augenoperation unausweichlich machen. Diese Gläser lehnen wir explizit ab.

Für Alle:

Lassen Sie uns zu folgender oft geäußerter Kritik an "Prismen" Stellung nehmen:

Kritik 1: Durch Prismen beginnt das Augenpaar zu schielen.

Das ist in 3% der Fälle korrekt. Diese Fälle sind Heterophorien oder -/tropien (latentes Schielen) mit einer Abweichung über 10 cm/m (weit ausserhalb der Panum-Bereiche). Wir garantieren, dass wir hier niemals ohne ärztliche Rücksprache und Erlaubnis Prismen geben werden.

Laut unserer Ideologie werden wir immer versuchen, Schielneigungen durch Training der Muskulatur und deren Steuerung zu minimieren. Prismen lehnen wir hier ab.

Kritik 2: Eine Prismenbrille behält das Kind ewig, von Prismen kommt man nicht wieder weg.

Das stimmt in vielen Fällen. Wenn das Prisma stimmt, wird das Kind seine Umwelt realitätsnaher wahrnehmen. Es wird sich wohler fühlen, mit seinen Augen die Hände besser führen können (Auge-Hand-Koordination) etc.

Solch eine Brille gibt man nicht mehr her.

Wir sehen das allerdings nicht als Makel, da viele Kinder Brille tragen und unsere schwachen „Prismen“ für Laien absolut unsichtbar sind.

Wir beobachten, dass ca 50% „unserer Kinder“ die Brille in den ersten 6 - 12 Monaten erfolgreich tragen und dann – nachdem sie gelernt haben, wie man „wirklich sieht“ – versuchen ohne Brille klarzukommen

Einige Kinder schaffen es.

Das Prisma ist in der Kontrolle „unauffindbar“. Auch ohne Brille sind frühere Sorgen wie weggewischt.Die Brille ist nicht mehr nötig. Spätestens in der Pubertät ändert das Kind seine Wahrnehmung. Das kindliche Denken verschwindet, die komplette Software wird neu geschrieben.

Auch die visuelle Software! Prismenbrillen sind dann oft nicht mehr zwingend nötig.

Erwachsene die oft unter Migräne, Magen/Darm-Problemen, Verspannungen und Müdigkeit leiden, werden eine (korrekte) Prismenbrille mit Freude tragen, weil sich ihre Beschwerden lindern werden.
Erwachsene „Prismenträger“ haben bisher unsere Rücknahmegarantie am wenigsten eingelöst.

Starke Prismen geben wir lt. Ideologie (s.o.) nicht. Hier reihen wir uns bei den Kritikern ein.

Kritik 3: Prismen werden immer stärker, bis das Auge schielt:

Dies stimmt nicht wenn man – so wie wir – mit Prismen neurale Doppelbilder korrigiert.

Die Kritik stimmt jedoch für motorische Prismen (Muskelungleichgewichte oder Schielfehler). Diese jedoch korrigieren wir nicht. Hier schlagen wir immer „Training“ vor.

 

Kritik 4: Optiker, die Prismen suchen, werden immer welche finden (Scheuklappeneffekt).

Ja, wir finden bei fast allen Kindern „Prismenstärken“. Korrekturen schlagen wir aber nur vor, wenn die Kinder „Höhenfehler“ > 1,0 cm/m haben, und eine sofortige Verbesserung der Leseleistung mit sinnlosen Texten im Beisein der Eltern ( Ha sasu zega jo, tu la teso Sibe ) zu beobachten ist.

Placebo Effekte sind bei diesen sinnlosen Texten fast unmöglich.


Einige der Kinder die uns besuchen, wollen/können wir (leider) nicht mit Prismen helfen, weil wir sicher sind, das visuelle oder auditive Gründe nur eine untergeordnete Rolle spielen, obwohl Prismen messbar sind. Aber fast alle Kinder zeigen Lerndefizite, die wir durch Screening erkennen können.

Auch wenn wir eine Prismenbrille empfehlen, verweisen wir die Eltern im Sinne der interdisziplinären Zusammenarbeit an die Instanzen weiter, die diese Lerndefizite therapieren können, wenn das Kind bisher nicht in therapeutische Betreuung war.

Kritik 5: Prismen sind unnötig und machen Optiker auf Kosten „verzweifelter Eltern“ reich.

Das kommentieren wir nicht. Hier verweisen wir auf unsere Rücknahmegarantie. Sehen die Eltern keinen Erfolg, sollen Sie uns die Brille einfach gegen Bares zurückgeben.

Kritik 6: Prismen sind gefährlich

Feuer ist auch gefährlich. .....aber wo wären die Menschen ohne Feuer? Gasleitungen explodieren nur, wenn Laien an Ihnen herumspielen. Wir haben gelernt, mit den Gasleitungen des Visualsystems umzugehen. Bisher ist uns kein Fall bekannt, durch den ein Kind durch unser Tun Schaden genommen hätte.

Im Gegenteil geben uns sehr viele positive Rückmeldungen die Sicherheit, auf einem wirklich guten Weg zu sein.